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Sicherheit und Betrieb

„Der schreibt mir doch die halbe Website kaputt."

Das ist die Frage, die jeder zuerst stellt, und sie ist berechtigt. Hier stehen die Antworten – die technischen und die vertraglichen. Und am Ende das, was wir nicht behaupten.

Die Grenze zwischen den Kunden

Eine Instanz ist keine Mandantenzeile. Sie ist ein Server.

Der übliche Aufbau bei Baukästen und vielen SaaS-Diensten ist eine große Installation mit einer Spalte „Mandant" in jeder Tabelle. Das funktioniert – solange kein Abfragefehler passiert. Hier gibt es diese Spalte nicht, weil es diese gemeinsame Tabelle nicht gibt.

Geteiltes System

Alle Kunden in einer Datenbank. Die Trennung ist eine Bedingung in jeder einzelnen Abfrage. Eine vergessene Bedingung ist ein Datenleck – und der Nachbar entscheidet mit, wann aktualisiert wird.

Eigene Instanz

Eigener Server, eigene Datenbank, eigene Dateiablage. Es gibt keine Abfrage, die aus Versehen fremde Daten treffen könnte, weil es die fremden Daten dort nicht gibt.

Die Grenze um den Assistenten

Vier Dinge, die er grundsätzlich nicht anfasst.

Nicht, weil wir es ihm bitten. Weil der Weg dorthin für ihn nicht offen steht.

01

Anmeldepflicht

Ob eine Seite eine Anmeldung verlangt, steht in ihrer Hülle. Beim Speichern wird dieser Wert unverändert wieder mitgeschrieben – eine geschützte Seite kann durch eine Textänderung nicht öffentlich werden.

02

Zugriffsrechte

Wer welchen Baustein sehen darf, setzt ihr. Der Assistent ändert diese Angaben nicht auf eigene Rechnung, und wenn ihr ihn darum bittet, sagt er, wer den Baustein danach sieht.

03

Zugangsdaten

Einige Bausteine nehmen Geheimnisse entgegen – FTP-Kennwörter, API-Schlüssel. Der Assistent trägt dort nichts ein, auch keinen echt aussehenden Platzhalter. Er lässt das Feld leer und sagt dir, wo du es selbst ausfüllst.

04

Endgültiges ohne Rückfrage

Was sich nicht zurückdrehen lässt, verlangt eine Bestätigung mit einer Zahl, die der erste Aufruf genannt hat. Wer die Zahl nicht gesehen hat, kann sie nicht nennen – und löscht damit auch nichts.

Wenn doch etwas schiefgeht

Drei Netze, in dieser Reihenfolge.

VORHER

Der Verwendungsnachweis

Bevor ein Feld oder eine Entität verschwindet, sagt das System, an welchen Seiten, Vorlagen und Plugins sie hängen – und verlangt genau diese Zahl als Bestätigung. Die einzige ehrliche Antwort auf „darf das weg?" ist eine Liste der Stellen, an denen es hängt.

WÄHREND

Die Objektsperre

Wer ein Objekt bearbeitet, hält es. Eine zweite Sitzung – Kollege, Assistent, CMS-Oberfläche – bekommt eine Auskunft mit Namen statt einer stillen Überschreibung.

DANACH

Die Fassungen

Jede Änderung an Seiteninhalten und Vorlagen wird versioniert, mit Zeitpunkt und Umfang. Ein früherer Stand lässt sich ansehen und zurückholen, ohne dass jemand ein Backup einspielen muss.

Recht und Vertrag

Deutscher Anbieter. Unterlagen öffentlich statt auf Anfrage.

VERTRAGSPARTNER

bi excellence software GmbH

Eine deutsche GmbH mit deutschem Gerichtsstand, nicht eine Landesgesellschaft mit Weiterleitung an einen Mutterkonzern. Server in Deutschland. Support auf Deutsch, von Leuten, die das Produkt gebaut haben.

DSGVO

AVV fertig, verlinkt, lesbar

Der Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO steht im Fußbereich dieser Seite – ohne Anmeldung, ohne Formular, ohne Vertriebsgespräch davor. Genau wie AGB und Datenschutzerklärung.

MESSUNG

Keine fremden Zähler

Seitenaufrufe misst dein eigener Server. Du bindest damit keinen Dienst ein, der dir eine Einwilligungspflicht und einen Drittlandtransfer ins Haus holt.

AUSSTIEG

Deine Daten bleiben deine

Inhalte, Vorlagen und Dateien sind HTML, CSS und gewöhnliche Dateien. Datensätze liegen in deiner Datenbank, Plugin-Projekte lädst du als ZIP. Ein Ausstieg ist ein Umzug, kein Verlust.

Ehrlich gesagt

Was wir hier nicht behaupten.

Eine Sicherheitsseite, auf der alles grün ist, sagt weniger über das Produkt als über die Marketingabteilung. Diese vier Punkte gehören dazu:

Keine Zertifikate

Wir zählen hier keine Prüfsiegel auf. Wenn eure Freigabe an einem bestimmten Zertifikat hängt, fragt uns danach, bevor ihr Zeit investiert – wir antworten mit dem, was wir wirklich vorlegen können.

Fassungen decken nicht alles ab

Versioniert werden Seiteninhalte und Vorlagen. Struktur, Dateien und Datenzeilen nicht. Wer eine Datei löscht, löscht sie – deshalb fragt das System dort vorher und nennt, was betroffen ist.

Ein Assistent bleibt ein Assistent

Er liest den Bestand, bevor er ihn anfasst, und fragt bei Endgültigem nach. Er ist trotzdem kein Ersatz dafür, dass jemand das Ergebnis ansieht, bevor es an Kunden geht. Wer das anders verkauft, verkauft eine Erwartung, die er nicht halten kann.

Fragt nach dem Betrieb

Sicherungen, Wiederanlaufzeiten, Aktualisierungsfenster, Erreichbarkeit: dazu gehören Zahlen und keine Adjektive. Fragt danach, statt aus dieser Seite etwas herauszulesen, das hier nicht steht.

Selbst nachsehen

Der beste Prüfstand ist eine eigene Instanz.

Sieben Tage kostenlos. Setzt eine Seite auf Anmeldepflicht und versucht, sie über den Assistenten wieder öffentlich zu bekommen. Genau solche Proben sagen mehr als eine Datenschutzfolienreihe.